Mithilfe einer crossmedialen Kampagne soll über verschiedene Medien und Kommunikationskanäle auf Gewalt an Männern aufmerksam gemacht werden - Betroffene sollen sich im positiven Sinne gehört und gesehen fühlen, Nicht-Betroffene sollen aufgeklärt werden. Die Kampagne „Gewalt an Männern“ verfolgt eine crossmediale Strategie, welche besonders gut dafür geeignet ist, eine möglichst breite Masse an Menschen zu erreichen und viel Aufmerksamkeit zu generieren. Auf schwarzem Hintergrund sind neben abgebildeten Portraitfotografien von Männern in weißer Schrift insgesamt vier verschiedene ausdrucksstarke und persönliche Aussagen abgebildet – dabei wird zunächst eine Aussage abgebildet, die sich ab der Hälfte des Satzes durch eine verschwommene Schrift auszeichnet. Direkt darunter befindet sich ein Asterisk, welches die darüber stehende Aussage umformuliert. Auf den zweiten Blick liest die betrachtende Person den umformulierten Satz – dabei ist jeder Satz so formuliert, dass er in der ersten Variante die erlebte Gewalterfahrung verharmlost und in der zweiten Variante den Aspekt der Gewalt deutlich hervorhebt.